SPENDENTAG 2016

Posted on Thursday 12 May 2016

Thema „Gesellschaft und Philanthropie im Wandel“
Erste Campus, Wien, 20. 5. 2016
Veranstalter: Fundraising Verband Austria

Wie haben sich die SpenderInnen und das Spendenwesen in den vergangenen Jahren verändert und wohin und wie werden sich diese in den nächsten Jahren entwickeln und verändern? Der Spendentag 2016 thematisiert unter dem Titel „Gesellschaft und Philanthropie im Wandel“ im Jubiläumsjahr des Fundraising Verbands die Veränderungen und Perspektiven der Kultur des Gebens und spannt einen Bogen in die Zukunft. Zu diesen Fragestellungen referieren gewohnt hochkarätige ExpertInnen aus dem In- und Ausland.

Referent/innen:

Prof. Dr. Rudolf Bretschneider, Konsulent, GfK Austria GmbH
Helmut Dungler, Vier Pfoten International, Gründer
Monica Culen, Präsidentin, Fundraising Verband Austria
Mag. Dr. Bernhard Hofer, Geschäftsführer, Public Opinion GmbH/Institut für Sozialforschung
Univ. Doz. Dr. Josef Kytir, Direktion Bevölkerung, Bundesanstalt Statistik Österreich
Nina Leseberg, Projektleiterin Stifterstudie - Bundesverband Deutscher Stiftungen
Karin Ortner, Volkshilfe Österreich / Volkshilfe Solidarität
Prof. Dr. Theo Schuyt, Vrije Universiteit Amsterdam - Faculty of Social Science
a.o. Univ. Prof.in Dr.in Ruth Simsa, Wissenschaftliche Leiterin NPO & SE Kompetenz-zentrum der WU
Werner Zednicek, Gründer DIRECT MIND GmbH

Programmübersicht:
ab 8.30 Uhr Begrüßungskaffee und Anmeldung
09.15 Uhr Eröffnung
09.30 Uhr Session 1
11.00 Uhr Pause
11.15 Uhr Session 2 mit Podiumstalk
12.45 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Session 3
15.30 Uhr Pause
15.45 Uhr Session 4*
ab 16.30 Uhr Jubiläumsveranstaltung - 20 Jahre Fundraising Verband Austria

Weitere Infos:
www.fundraising.at

Fachkonferenz Security “Beyond Safe Harbor”

Posted on Friday 15 April 2016

19. 4. 2016, Novomatic Forum
Public Opinion ist einer der Veranstaltungspartner

Die FACHKONFERENZ SECURITY BEYOND SAFE HARBOR widmet sich den wichtigsten Sicherheitsthemen in Unternehmen:

- Cyber Crime, Terrorismus, Industrie-Spionage
- Sicherheit in der Cloud / Online-Privatsphäre
- Network Security, mobile Security, BYOD
- IT Security Management
- M2M-Communication, Internet of Things, Industrie 4.0
- Big Data
- Governance, Risk & Compliance
- Identity + Access Management
- Secure Enterprise + Infrastructure

PROGRAMM

VORTRÄGE:
Johannes Trabesinger, A1, Reinhard Schüller, avedos, Wieland Alge, Barracuda, Peter Gridling, Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Moritz Wenz, Cisco, Robert Redl, EVN, Christian Enzmann, Fidelis Cybersecurity, Sven Sellen, Kaspersky, Michael Vogler, Kultur-Design, René Fleissner-Lichtel, Palo Alto Networks, Manfred Fohringer, Plaut Consulting Austria, Hassan van de Riet, White Hat

WORKSHOPS:
Georg Beham + Ronald Bieber + Christof Tschohl, OCG:
Neue EU Datenschutzrichtlinie / ISO 27001
Manfred Wöhrl, RICS + Wolfgang Szauter, Quest Advisory Services:
Business Continuity Management
CIO-AUDIT:
Robert Redl, EVN: Security Audit für CIOs und CISOs
LIVE HACKING:
Thomas Masicek, T-Systems

PODIUMSDISKUSSION:
Herbert Dirnberger, Cyber Security Austria
Bernhard Hofer, Soziologe Public Opinion GmbH/Institut f. Sozialforschung
Thomas Masicek, T-Systems
Max Mosing, IT-Law
Joe Pichlmayr, Cyber Security Austria
Wolfgang Prentner, ZTP
Walter Unger, BMLVS

Fachmagazin soziologie heute im Aufwind

Posted on Friday 12 February 2016

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Mit der Februar-Ausgabe startet eine Kooperation mit dem Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen und dem Fachmagazin soziologie heute. Dieser größte europäische soziologische Berufsverband wird ab sofort regelmäßig über seine Aktivitäten berichten und seine Expertise einbringen. Für die Leserinnen und Leser des Fachmagazins soziologie heute bringt dies ein noch breiteres Angebot, mehr Berichte aus der Praxis und - für die vielen Soziologinnen und Soziologen - eine noch stärkere Stimme für deren Disziplin. Gemeinsam wird nunmehr versucht, vermehrt Orientierung zu bieten und Antworten auf die großen Fragen von Gemeinschaft und Gesellschaft zu finden.

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- soziologie heute ist das erste und bislang einzige illustrierte und aktualitätsbezogene Fachmagazin für Soziologie im deutschsprachigen Raum.
- soziologie heute informiert zweimonatlich über sozialwissenschaftliche Erkenntnisse, analysiert aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und bereitet die behandelten Themen auch für Laien verständlich auf.
- soziologie heute richtet sich vor allem an bildungsorientierte LeserInnen, welche gesellschaftliche Vorgänge und Phänomene hinterfragen wollen, mit Studium, Lehre oder Forschung konfrontiert sind und als Meinungsführer oder kritische Konsumenten auftreten. Dazu zählen neben Student/innen der Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften vor allem auch Pädagog/innen im Schul- und Erwachsenenbildungsbereich, Menschen in Sozial- und Gesundheitsberufen sowie die in diesen Bereichen tätigen Institutionen und Organisationen.
- Ein besonderes Anliegen ist dem Herausgeber die Pflege des Kontaktes mit den Nachbardisziplinen. Aus diesem Grund wird soziologie heute auch immer wieder Ausflüge in Bereiche der Kulturwissenschaft, Ethnologie, Verhaltensforschung, Psychologie, Psychoanalyse, Politologie, Geschichte, Wirtschaftswissenschaft usw. wagen - um einfach aufzuzeigen, dass die Soziologie letztlich ein Sammelbecken ist, in dem Erkenntnisse aller Wissenschaften vom Menschen zusammenfließen.
- soziologie heute präsentiert Themen, welche uns Menschen als Mitglieder einer Gesellschaft im Wandel bewegen. In Interviews erläutern führende Expert/innen ihre Sichtweise, in Reportagen wird aktuellen Ereignissen und möglichen Entwicklungen nachgegangen, und die Markt- und Meinungsforschung präsentiert die neuesten Untersuchungen. Besonderer Raum wird den Klassikern der Soziologie gewidmet. Hier erfahren Sie alles über die Wegbereiter dieser relativ jungen Wissenschaft. Darüber hinaus widmen sich spezielle Rubriken den neuesten Publikationen, Veranstaltungen und erläutern Fachbegriffe.
- soziologie heute ist allerdings auch ein Medium, welches - ganz im Sinne dieser interdisziplinären Wissenschaft - vernetzen will. Im Kleinanzeiger haben Sie die Möglichkeit, auf Ihre Produkte, Dienstleistungen oder Treffen aufmerksam zu machen. Hier können Sie auch Kontakte knüpfen oder neue MitarbeiterInnen gewinnen.

Mit soziologie heute begeben Sie sich auf die wohl spannendste Reise der Welt: Entdecken Sie mit uns die Gesellschaft.
Näheres unter: www.soziologie-heute.at

admin @ 3:42 pm
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Fundraising-Frühstück

Posted on Monday 18 January 2016

2015 wird das Spendenaufkommen voraussichtlich auf 600 Millionen Euro leicht steigen. Welche Erkenntnisse bringt der Spendenbericht für FundraiserInnen? Am 20. Jänner werden beim Fundraising Frühstück im Cafe Griensteidl in Wien, Schlussfolgerungen dazu diskutiert!

Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Sozialforschungsinstituts Public Opinion, präsentiert die Ergebnisse der inzwischen fertig gestellten Spendenumfrage 2015 mit Spendenmotiven und -themen. Welche Folgen hat die Absetzbarkeit auf das Spendenverhalten und das -aufkommen?

Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, präsentiert die neuesten Ergebnisse und Auswertungen zur Spendenabsetzbarkeit.

Fundraising Frühstück “Spendenbericht 2015″
20. Jänner 2016, 9.00 Uhr
Cafe Griensteidl, Karl Kraus Saal
(1010 Wien, Michaelerplatz 2, Eingang Schauflergasse)

admin @ 5:12 pm
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Warum sich freiwillig engagieren

Posted on Monday 28 December 2015

ÒRF-Beitrag
ZIB-Magazin, 22. 12. 2015
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Beitrag

Spendenmarktstudie 2015 erschienen

Posted on Monday 14 December 2015

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Kurz nach Erscheinen des vom Fundraisingverbandes Austria erstellten Spendenberichts 2015, welcher großteils auf geprüften Daten aus dem Jahr 2014 beruht, kann Public Opinion nun auch mit brandaktuellen Daten aus der vom 15. 10. bis 6. 11. 2015 durchgeführten Spendenmarktbefragung aufwarten. Insgesamt wurden heuer 1008 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren befragt. Allgemein betrachtet weist der Spendenmarkt 2015 ein durchwegs positives Bild auf. Der sich in den letzten Jahren abgezeichnete Rückgang bei den Spendern konnte – zumindest vorläufig – gestoppt werden. Zudem ist ein weiterer Anstieg bei der durchschnittlichen Spendenhöhe zu verzeichnen und auch das (Privat)Spendenaufkommen hat neuerlich zugelegt.

Die aktuelle Spendenmarktstudie 2015 analysiert die Bekanntheit von spendensammelnden Organisationen, misst die Sympathie und das Vertrauen, welches diesen Organisationen entgegen gebracht wird, präsentiert Spendenziele und -formen, hinterfragt Beweggründe zum Spenden bzw. Nicht-Spenden u.v.m.

Interessenten können die kostenpflichtige Studie direkt bei Public Opinion/Institut für Sozialforschung, A-4040 Linz, Aubrunnerweg 1, Mail: office@public-opinion.at bestellen.

Rückblick: Die Zukunft des Ehrenamts

Posted on Thursday 10 December 2015

4. 12. 2015
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Eva More-Hollerweger (NPO-Institut) und Bernhard Hofer (Public Opinion GmbH/Institut f. Sozialforschung) bei ihrem Einleitungsreferat, Credits: (c) Ludwig Schedl / FVA
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Erika Winkler (Sozialministerium) bei der anschl. Diskussion, Credits: (c) Ludwig Schedl / FVA
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Günter Lutschinger (Fundraising Verband Austria), Erika Winkler (Sozialministerium) und Bernhard Hofer (Public Opinion) beim Gedankenaustausch ,Credits: (c) Ludwig Schedl / FVA
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“Freiwilligenarbeit ist unverzichtbar für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft!” ,Credits: (c) Ludwig Schedl / FVA

soziologie heute Dezemberheft erschienen

Posted on Tuesday 8 December 2015

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Die Welt erscheint zersplittert, in der Bevölkerung wird Angst geschürt und die Europäische Union reagiert auf die zahlreichen Herausforderungen anstatt zu agieren. Mit dieser Ausgabe von soziologie heute möchte die Redaktion ihren Leser/innen Abstand bieten, Abstand von der Tagespolitik und Abstand von dem für diese Zeit üblichen Trubel. Die Redaktion will einen kleinen
Beitrag dazu leisten, die großen Fragen der Gesellschaft und Gemeinschaft in Angriff zu nehmen. Dies ist die Aufgabe, der sich soziologie heute verschrieben hat.

Der Begriff „Versöhnung“ tritt uns in vielen Wissensdisziplinen entgegen. Egal, ob wir uns mit der Sozialpsychologie, Soziologie, Psychiatrie, Anthropologie, Konfliktforschung, Geschichte, Politikwissenschaft oder der Theologie beschäftigen - überall finden wir Gemeinsamkeiten und/oder Anknüpfungsmöglichkeiten. Bernhard Hofer versucht sich in seinem Beitrag der Thematik „Versöhnung“ im Hinblick auf kriegerische Auseinandersetzungen und ihre Folgen zu nähern und allfällige Bedingungen für Versöhnung aufzuzeigen.

Für Religionssoziologen ist das Wesentliche am Christentum die enorme kulturelle und zivilisatorische Bedeutung der heute rund zwei Milliarden Menschen zählenden christlichen Kirchen. Peter Stiegnitz widmet sich dieser aus dem Judentum entstehenden Religion von seiner Entstehung bis heute.

Mit einem Schulungsprogramm für Unternehmen verweist das Team vom Institut Kutschera auf messbare Effekte für eine bessere Zusammenarbeit und mehr Arbeitszufriedenheit.

In Anbetracht der Attentate von Paris zeigt Bernhard Martin auf, dass durch Stärkung der Sicherheit auf Kosten von Freiheiten vor allem ein Trend gestärkt wird: Nämlich der Trend zur Kontrolle, zur Ausspähung und weiteren sicherheitspolizeilichen Maßnahmen, die dazu geeignet sind, den politischen Souverän in seinen individuell und kollektiv garantierten bürgerlichen Freiheiten und universalen Menschenrechten zu begrenzen.

Zahlreiche weitere Beiträge wie z. B. über den Militarisierungsindex, die Jugendsexualität oder die kürzlich stattgefundene Berlin-Demo runden das Dezemberheft ab.

Interessenten können sich auf der Website von soziologie heute www.soziologie-heute.at näher informieren.

admin @ 2:41 pm
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Spendenmarktbericht 2015

Posted on Tuesday 1 December 2015

FVA: Österreicher spenden 600 Millionen Euro 2015
Spendenaufkommen und -beteiligung weiterhin auf Rekordniveau – Westösterreich führend.

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Wien, 1.12.2015. Heute Vormittag präsentierte der Fundraising Verband Austria den Spendenbericht 2015. Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich 600 Millionen Euro erreichen – mit 12 Millionen wurde in den letzten Wochen die Flüchtlingshilfe unterstützt. Die Spendenbeteiligung bleibt damit auf Rekordniveau. Im Bundeslandvergleich spenden die Westösterreicher am meisten. Immer mehr Bürger nutzen auch die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband hofft, dass im Zuge der parlamentarischen Diskussion die Spendenabsetzbarkeit für Tierschutz und Bildung eingeführt wird.

Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Für 2015 erwartet der Fundraising Verband in seiner Prognose, dass das Aufkommen weiter wachsen wird. „Die Österreicher sind solidarisch wie noch nie. Auch wenn es enger in ihren Geldbörsen geworden ist, erkennen sie die Not und spenden dieses Jahr 600 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen rund um die Weihnachtszeit auf das Gesamtaufkommen auswirken werden. Diese betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens. Das ursprünglich für 2014 erwartete Spendenaufkommen von 550 Millionen Euro haben die Österreicher klar übertroffen. Mit 570 Millionen Euro unterstützten sie die Projekte der gemeinnützigen Organisationen tatkräftig.

Flüchtlingshilfe: Österreicher spenden tatkräftig
Die Hilfsmaßnahmen der Organisationen in der Flüchtlingshilfe laufen auf Hochtouren. Die Österreicher unterstützten dabei tatkräftig. So wurden für die aktuell laufenden Sammlungen für die Flüchtlingshilfe 12 Millionen Euro gespendet (Stand Anfang November). „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher nicht nachgelassen hat. Unsere Hilfe für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen wird noch lange notwendig sein, daher danke ich allen, die Flüchtlinge willkommen heißen, aktiv sind und dabei auch finanziell unterstützen. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag für die Hilfe für Menschen in Not!“ erklärte Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer Volkshilfe Österreich.

Westösterreicher spenden viel, Ostösterreicher häufig
Die Oberösterreicher sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 154 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 112 Euro. Bei der Spendenbeteiligung hingegen sind die Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer klar vorne. Hier spenden mit fast 7 von 10 Menschen so viele Menschen wie nirgends anders in Österreich. Schlusslicht bei der Spendenbeteiligung und -höhe ist die Steiermark und Kärnten.

Spendenabsetzbarkeit wirkt
Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits über 840.000 Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder dritte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Spendern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Fenninger und Lutschinger hier einig. Die Absetzbarkeit für Kultureinrichtungen wird diese Zahlen weiter steigen lassen.

Gemeinnützigkeitsgesetz: Hoffnung auf Absetzbarkeit für Tierschutz und Bildung
In der gerade laufenden parlamentarischen Diskussion um das Gemeinnützigkeitsgesetz fordert der Fundraising Verband eine rasche Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Diese werden die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor maßgeblich positiv beeinflussen. Nachbesserungsbedarf sieht der Fundraising Verband im Bereich der Spendenabsetzbarkeit „Wir sehen bei der Spendenabsetzbarkeit eine massive Benachteiligung für den bei den Österreichern so beliebten Tierschutz und bei den Bildungseinrichtungen. Wir appellieren daher an die Parlamentarier, Spenden für diese ebenfalls zu begünstigen.“, erklärt Lutschinger und ergänzt „Spenden für Schulen in entwickelten Ländern wie Serbien oder der Türkei sind absetzbar, für österreichische Schulprojekte allerdings nicht“.

Österreich im europäischen Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland. Die Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen, ist dabei das wichtigste Motiv, gefolgt von der Sympathie der Organisation.

Tagung der Wissenschaftskommission im BMLVS

Posted on Thursday 19 November 2015

Jährliche Tagung der Wissenschaftskommission
(http://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=8084)

Wien, 18. November 2015 - Einmal jährlich tritt die Wissenschaftskommission zur Abhaltung einer Tagung bzw. eines interdisziplinären Symposiums zusammen. Die heurige Jahrestagung wurde Mittwoch zum Thema “Hybride Bedrohungen” an der Landesverteidigungsakademie abgehalten. “Hybride Bedrohungen” bezeichnen die flexible Verwendung von konventionellen Waffen, irregulärer Kampfführung, Informationskriegsführung, Terrorismus und Kriminalität.

Bedrohungslagen aus wissenschaftlichen Blickwinkeln
Angesichts der aktuellen Geschehnisse in Frankreich diskutierten zu den möglichen Konflikt- und Bedrohungslagen in Österreich Experten des Bundesheeres und Gastsprecher über mögliche Angriffe auf die Funktionsfähigkeit des Staates. Die Themen reichten dabei vom internationalen Terrorismus bis zu technischen Katastrophen oder Cyber-Angriffen. Die Kommission beleuchtete die unterschiedlichsten Bedrohungslagen aus wissenschaftlichen Blickwinkeln.

Gastsprecher waren unter anderen Heinz Gärtner, Direktor des Österreichischen Instituts für internationale Politik, Bernhard Hofer, Geschäftsführer der Public Opinion GmbH/Institut für Sozialforschung in Linz und Chefredakteur des Fachmagazins “Soziologie Heute”. Harald Heppner von der Karl-Franzens Universität Graz und Generalleutnant Franz Leitgeb, Leiter der Planungssektion im Verteidigungsministerium, fassten abschließend die Kernaussagen zusammen und trafen Ableitungen für das Österreichische Bundesheer.

Die Wissenschaftskommission
Seit 1992 existiert die Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport. Zu ihren Aufgaben zählen die Beratung des Bundesministers in Fragen der unmittelbar und mittelbar ressortrelevanten Wissenschaft und Forschung, die Unterstützung des Planungs- und Lehrbedarfes des Ressorts sowie die Nutzbarmachung wissenschaftlicher Expertise für den Bedarf des Ressorts. Weitere Aufgaben sind die Herstellung, Aufrechterhaltung und Vertiefung der Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen, insbesondere zu den Universitäten, um diese mit Themen der Sicherheit und der Landesverteidigung verstärkt zu befassen. Von den Mitgliedern gewählter Vorsitzender der Wissenschaftskommission ist Wolf Rauch von der Karl-Franzens Universität Graz.

Die Zukunft des Ehrenamts

Posted on Wednesday 11 November 2015

Europäische Trends in der Freiwilligenarbeit und Implikationen für Österreich

Wann: 4. Dezember 2015 9:00-17:00
Wo: Impact Hub Vienna, Lindengasse 56, 1070 Wien

Am 4. Dezember bringt der FVA internationale ExpertInnen des Freiwilligenwesens nach Wien, um von deren Erfahrung zu lernen und neue Trends im Freiwilligenengagement zu diskutieren. Anhand von Best Practise Beispielen anderer Länder sollen im Rahmen dieser Konferenz Lösungsansätze aufgezeigt werden, um den derzeitigen Herausforderungen im Freiwilligenmanagement zu begegnen.
Eintritt frei!

The future of volunteerism - European trends in volunteer work and implications for Austria
On December 4th the Fundraising Associaton Austria brings international experts of the volunteer sector to Vienna, to learn from their experience and discuss new trends in managing volunteers. With this conference we aim to showcase through best practices how current challenges in volunteer management can be handled.
Free entrance!

Programm:
09.00 Uhr: Eröffnung
09.15 Uhr: Podiumsgespräch: Trends und Herausforderungen im Freiwilligenwesen in Österreich (Eva More Hollerweger, NPO-Institut, Bernhard Hofer, Public Opinion)
09.45 Uhr: Keynote I: Current trends in Swedens volunteering sector - working title (Andreas Ericcson, Socialforum.se, Schweden)
10.15 Uhr: Keynote II: From corporatism to individualism – developments in Norwegian civil society (Morten Johansen, The Association of NGOs, Norwegen)
10.45 Uhr: Pause
11.15 Uhr: Keynote III: Freiwilliges Engagement und dessen Förderung in der Schweiz (Elsbeth Fischer-Roth, BENEVOL, Schweiz)
12.20 Uhr: Keynote IV: Neues vs. Altes Ehrenamt - Trends im Freiwilligenmanagement in Deutschland (Mirko Schwärzel, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Deutschland)
Mittagspause
13.15 Uhr: Grußworte (Bundesminister Rudolf Hundstorfer - angefragt)
13.30 Uhr: Working groups
15.00 Uhr: Präsentation der Ergebnisse der Working groups
15.30 Uhr: Zusammenfassung
15.45 Uhr: Ende der Veranstaltung

Nähere Informationen und Anmeldung

Freiwilligenarbeit im kirchlichen Bereich

Posted on Tuesday 10 November 2015

Vortrag Bernhard Hofer (Public Opinion GmbH/Institut für Sozialforschung)
Mittwoch, 25. November, 19 Uhr
NETZ INITIATIVER CHRISTEN/Kathol. Akademiker/innenverband Wien
Otto-Mauer-Zentrum, OMZ, Währinger Straße 2-4, A-1090 Wien
www.kav-wien.at

Jahrestagung Wissenschaftskommission BMLVS

Posted on Saturday 7 November 2015

Zeit: 18. 11. 2015
Ort: Landesverteidigungsakademie, Stiftgasse 2a, 1070 Wien.

Zum Thema „Hybride Bedrohungen“ tragen anerkannte Experten vor und stellen sich der Diskussion.
Bernhard Hofer (Public Opinion) widmet sich in seinem Beitrag dem Thema “Medien und Gesellschaft”.

Hier geht es zum (vorläufigen) Programm: 150910-programm-jahrestagung.pdf

18th Civil-Military Relations Conference

Posted on Monday 2 November 2015

After War: Building, Sustaining, and Thinking Peace
Organized by the Centre for People-oriented Leadership and Defence Policy/National Defense Academy Austria
Nov. 04th - 06th 2015
Location:
Sala Terrena, National Defence Academy, Stiftgasse 2a, 1070 Vienna

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Public Opinion bringt bei dieser Konferenz einen Beitrag zu “Sociology of Reconciliation” ein.

Interkulturelle Öffnung in Oberösterreich

Posted on Tuesday 13 October 2015

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Bislang wurde noch zu wenig über den Abbau von Zugangsbarrieren in privaten Organisationen für Migrantinnen und Migranten nachgedacht. Zum Teil war man sich dieser Barrieren auch gar nicht bewusst. Sich darauf einlassen bedeutet, neue Wege zu suchen und zu beschreiten, Chancen wahrzunehmen und somit den Organisationen – aber auch dem Freiwilligenengagement - eine breitere Zugangsbasis und mehr Vielfalt zu ermöglichen.

Im Auftrag der Integrationsstelle OÖ (Direktion Soziales/Land OÖ) wurden im Zeitraum vom 8. bis 23. 9. 2015 insgesamt rund 3200 Vereine/Organisationen aus 57 ausgewählten oberösterreichischen Gemeinden zur Teilnahme an einer Onlinebefragung eingeladen. 636 Organisationen beteiligten sich; dies entspricht einer Rücklaufquote von rund 20 Prozent. Die jeweilige Verteilung nach Bereichen berücksichtigt auch landesspezifische Gegebenheiten – insbesondere die Bereiche Sport/Bewegung sowie der Bereich Kunst/Kultur/Unterhaltung/Freizeit nehmen dabei eine dominierende Stellung ein - und entspricht somit im Großen und Ganzen der Situation in Oberösterreich.
Die vorliegende Studie mit den Befragungsergebnissen versteht sich als weiteres Mosaiksteinchen auf dem Weg zu einer gelungenen Integration und somit der Teilhabe an den gesellschaftlichen Ressourcen, der Stärkung des Zusammenhalts und der gemeinsamen Verantwortungsübernahme.

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Dokumentation über Fachkräfte in der Altenarbeit

Posted on Thursday 1 October 2015

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Seit 1990 ist der 1. Oktober weltweit der Internationale Tag der älteren Menschen. Mit diesem Tag würdigt die UNO die Leistungen der Älteren und den Gewinn, den sie für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellen. Anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen stellte Sozialminister Rudolf Hundstorfer am 1. Oktober einen im Auftrag des Sozialministeriums produzierten Dokumentarfilm über Fachkräfte, die ältere Menschen begleiten, vor.

Der Dokumentarfilm von Ulrich Kaufmann und Sigrid Friedmann “Wir begleiten alte Menschen. Einblicke in eine bunte Welt”, der im METRO Kinokulturhaus seine Premiere feierte, gibt jenen Personen ein Forum, die in einer demographisch alternden Gesellschaft immer wichtiger werden: Den Fachkräften in der Begleitung älterer Menschen.

In Interviews mit 18 Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Berufsgruppen beschreibt der Film die inneren und äußeren Kraftquellen, die für eine nachhaltige Berufsbegeisterung erforderlich sind, gibt Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten der Berufsgestaltung und zeigt auf, dass es sich lohnt, alte Menschen zu begleiten. Nicht zuletzt möchte der Film darüber informieren, welch wichtigen Beitrag zur Lebensqualität von Menschen im Alter diese Berufe leisten.

“Der Film zeigt, welch großes Engagement und Elan die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Tag legen, aber auch mit welchen Sorgen, Problemen und Schicksalen sie täglich konfrontiert sind. Der Film holt einige von ihnen vor den Vorhang, ich aber möchte aber allen in der Betreuung älterer Menschen Tätigen Danke sagen”, so Sozialminister Rudolf Hundstorfer.

Der Film und das Begleitbuch “Einblicke in eine bunte Welt” können u.a. in der Ausbildung von Pflegekräften, Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuern, Ärztinnen und Ärzten oder auch im Fernsehen eingesetzt werden, z.B. als Einstieg für Diskussionen zu verschiedenen Aspekten in der Begleitung älterer Menschen.

Kostenlose Bestellungen sind ab sofort beim Broschürenservice des Sozialministeriums unter der Telefonnumer 0800 202074 oder im Internet https://broschuerenservice.sozialministerium.at möglich.

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Projektteam:
Mag. Dr. Margit Scholta (/Pro Senectute)
Mag. DDr. Monique Weissenbergrer-Leduc
Mag. Dr. Bernhard Hofer (Public Opinion)
Dr. Heidemarie Haydari (Sozialministerium)

Projektkoordination:
Mag. Dr. Margit Scholta (Pro Senectute)
Mag. Dr. Bernhard Hofer (Public Opinion)

Projektleitung:
Pro Senectute - Für das Alter in Österreich

Film:
Ulrich Kaufmann
Sigrid Friedmann

admin @ 5:22 pm
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Initiativen unverzichtbar

Posted on Sunday 16 August 2015

Kurier, 16.8.2015
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Würde und Wohlbefinden älterer Menschen

Posted on Tuesday 30 June 2015

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Am 18. Juni 2015 trafen einander Experten und Expertinnen aus 7 europäischen Ländern, um die Ergebnisse des WeDO2-Projekts (European Partnership for the Wellbeing and Dignity of Older People) zu präsentieren und zu diskutieren.

Weitere Infos:

admin @ 5:38 pm
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2. Freiwilligenbericht im Parlament

Posted on Saturday 30 May 2015

Parlamentskorrespondenz Nr. 547 vom 26.05.2015

Im Jahr 2012 haben sich rund 3,3 Millionen Menschen in Österreich freiwillig engagiert, und zwar entweder formell in Vereinen bzw. Organisationen oder informell wie zum Beispiel im Rahmen der Nachbarschaftshilfe. Damit konnte das im europäischen Vergleich schon bisher hohe Engagement der ÖsterreicherInnen noch weiter ausgebaut werden, hebt Sozialminister Rudolf Hundstorfer im Vorwort des 2. Freiwilligenberichts hervor ( III-174 d.B.).

Das “Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit (2011)” und die Folgeaktivitäten haben dazu beigetragen, das freiwillige Engagement als eine wesentliche Säule des sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalts verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, zeigt sich der Sozialminister überzeugt. Es hat seither auf vielen verschiedenen Ebenen wichtige Impulse für die Verbesserung der Rahmenbedingungen gegeben. Am 1. Juni 2012 ist das Bundesgesetz zur Förderung von freiwilligem Engagement (Freiwilligengesetz) in Kraft getreten. Damit wurden erstmalig in Österreich rechtliche Strukturen für formelle freiwillige Tätigkeiten geschaffen.

Das über 200 Seiten starke Kompendium gibt nicht nur einen kompakten Überblick über die Vielfalt des freiwilligen Engagements und die strukturellen Rahmenbedingungen in Österreich, sondern analysiert auch deren Bedeutung für den Einzelnen sowie die Gesellschaft und zeigt neue Trends in diesem Bereich auf.

3,3 Millionen ÖsterreicherInnen engagieren sich freiwillig in den verschiedensten Bereichen

Im Vergleich zum Jahr 2006 hat sich der Anteil der freiwillig Tätigen von rund 44 % auf 46 % der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren erhöht, was rund 3,3 Millionen engagierten Menschen entspricht. Während der Anteil der formellen Freiwilligentätigkeit, also der Mitarbeit in Organisationen und Vereinen konstant hoch blieb, konnte beim informellen Engagement ein Zuwachs um rund 4 % verzeichnet werden.

Im formellen Bereich weisen Männer einen höheren Anteil als Frauen auf (+ 8%). Als mögliche Erklärung geben die AutorInnen dafür an, dass die Tätigkeit in Vereinen ein höheres Prestige hat bzw. mit sich bringt. Die vergleichsweise aktivste Gruppe ist die der 50- bis 69-Jährigen (53 % bis 55 %). Rund 35 % der AbsolventInnen einer Pflichtschule sind freiwillig tätig. Bei Personen mit Hochschulabschluss engagieren sich rund 61 %.

Für ehrenamtlich Tätige von Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsorganisationen, Lawinenwarnkommissionen u.a. ist ein beitragsfreier Unfallversicherungsschutz vorgesehen. Einige Bundesländer bieten diese Leistung auch für Freiwillige an, die nicht in sogenannten Blaulichtorganisationen tätig sind.

Während in den Bereichen Katastrophenhilfe, Kultur, Religion und Politik die Anzahl der Freiwilligen (in absoluten Zahlen) rückläufig ist, verzeichnen die Bereiche Umwelt, Soziales, Bildung, Sport und Gemeinwesen starke Zuwächse. Insgesamt zeigte sich deutlich eine Zunahme des wöchentlichen Tätigkeitsvolumens um rund 31 %. Dieser Anstieg an wöchentlich geleisteten Stunden betrifft nahezu alle Bereiche. Im Bericht wird weiters auf besondere Formen des freiwilligen Engagements hingewiesen, wie das Freiwillige Sozialjahr (FSJ), das Freiwillige Umweltschutzjahr (FUJ), der Gedenkdienst sowie der Friedens- und Sozialdienst im Ausland (außerhalb des Zivildienstes). Die gesellschaftliche Bedeutung dieser Formen liege in der Verbindung eines persönlichen, pädagogisch begleiteten Bildungsjahrs mit beruflicher Orientierung und der Übernahme sozialer, politischer und umweltpolitischer Verantwortung.

Bei den Beweggründen für freiwilliges Engagement lassen sich im Zeitverlauf kaum nennenswerte Unterschiede feststellen, heißt es im Bericht. Lediglich bei der Hoffnung, dass man durch ein freiwilliges Engagement einen bezahlten Job bekommen könnte, zeige sich eine deutliche Differenz. So führten im Jahr 2006 nur 8 % der Befragten diesen Beweggrund an; im Jahr 2012 waren es schon 18 %.

Freiwilliges Engagement im Wandel der Zeit

Gesellschaftliche Entwicklungen machen auch vor dem Freiwilligenengagement nicht halt. Die Freiwilligen von heute möchten ihre Fähigkeiten, Erfahrungen und Talente einbringen. Sie möchten Spaß und Gemeinschaft erleben und aktiv mitgestalten, betonen die AutorInnen. Jüngere Menschen wären durchaus bereit, sich hier einzubringen, doch sehen sie sich häufig mit traditionellen Hürden konfrontiert, welche ihnen die Zugänge für Gestaltungsmöglichkeiten und unkonventionelle Aktivitäten versagen. Dasselbe gelte für bislang vernachlässigte Zielgruppen wie beispielsweise Personen mit Migrationshintergrund. Das zweifelsohne vorhandene Potenzial werde von vielen Organisationen zu wenig genützt. Diese könnten jedoch eine wertvolle Brückenbauer-Funktion (z.B. Generationen, Migration) ausüben.

Die Analyse der Daten zeige deutlich, dass einerseits der Wunsch nach gesellschaftlicher Teilhabe und Mitgestaltung immer größer wird, und andererseits das Bedürfnis wächst, aus dem Engagement einen persönlichen Nutzen (wie auch immer dieser beschaffen sein mag) zu erlangen. Selbst bei älteren Freiwilligen, die den “traditionellen” Motiven noch eher verbunden sind, mache sich dieser Wandel bemerkbar.

In Verbindung mit den digitalen Medien haben sich auch neue Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements herausgebildet. So biete beispielsweise “Virtual Volunteering” insbesondere Menschen mit Beeinträchtigungen oder geringen Mobilitätsmöglichkeiten die Chance, am gesellschaftlichen Miteinander vermehrt teilzuhaben. Auch die Wirtschaft hat mit dem Konzept des “Corporate Volunteering” Anschluss an den Freiwilligensektor gesucht und gefunden. Generell könne man daher sagen, dass das freiwillige Engagement in Österreich auf einer gesunden und vor allem nachhaltigen Basis steht.

Quelle: www.parlament.gv.at

Selbstbestimmt Leben Österreich (SLIÖ)

Posted on Wednesday 6 May 2015

Nachdem im 2. Österreichischen Freiwilligenbericht angesichts der Vielzahl an Vereinen und Initiativen lediglich eine beispielhafte Auflistung von Organisationen gebracht werden konnte, möchten wir an dieser Stelle auf eine besondere Organisation hinweisen: Selbstbestimmt Leben Österreich (SLIÖ).

Bei SLIÖ handelt es sich um eine bundesweite Interessenvertretung. Selbstbestimmt Leben Initiativen, Projekte, und Einzelpersonen aus ganz Österreich sind darin vernetzt.
Bereits Ende der 1970er Jahre entstanden in Österreich erste kleine Selbsthilfegruppen behinderter Menschen. Enttäuscht und unzufrieden über die Politik der traditionellen Interessenvertretungen der Kriegsopfer und Zivilinvaliden schlossen sich die losen Selbsthilfegruppen über die Jahre zunächst zu einem Forum der Behinderten- und Krüppelinitiativen und später zur Selbstbestimmt Leben Bewegung zusammen. Der Verein SLIÖ wurde im Jahr 2001 gegründet. Zweck des Vereins sind insbesondere die Durchsetzung der Bürgerrechte und die Gleichstellung behinderter Menschen. Die Organisationsstruktur in den vom Verein getragenen und unterstützten Projekten entspricht dem Selbstvertretungsanspruch behinderter Menschen. In allen Projekten und Arbeitsgruppen haben Menschen mit Behinderung die leitende Position. Für Selbstbestimmt Leben Initiativen ist eine Mitgliedschaft in der ÖAR (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation) nicht vereinbar, da diese auch viele Heimbetreiber vertritt, bei denen nichtbehinderte Personen in den Entscheidungsfunktionen sind.

Weitere Infos finden Sie HIER:

admin @ 11:08 am
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