CREA.RE FINAL REPORT

Posted on Friday 27 April 2012

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In charge of evaluating the CREA.RE process Public Opinion presented the Final Evaluation Report. This report summarizes the most relevant results of workshops in Maribor (Slovenia), Linz (Austria), Jyväskylä (Finland), Lüchow-Dannenberg (Germany), Cordoba (Spain) and Göteborg (Sweden).

We thank all participants for their vital contributions and feedback. May this report help to reflect all past experiences and suggestions of CREA.RE partners and to go ahead to success.

Get more informations about CREA.RE (Creative Regions in Europe):  http://www.crea-re.eu

Bereitschaft zum Freiwilligenengagement

Posted on Friday 20 April 2012

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Umfrageergebnisse verweisen auf noch ungenutzte Potenziale im Freiwilligenbereich

Im Jahr der Europäischen Freiwilligentätigkeit haben sich rund 38 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher freiwillig engagiert. An der Spitze der Freiwilligentätigkeiten standen vor allem die Nachbarschaftshilfe mit Hol- und Bringdiensten, die Pflege und Betreuung älterer Menschen sowie die Betreuung von Kindern oder Jugendlichen.

Es folgten die Bereiche Katastrophenhilfs-/Rettungsdienst, Umwelt-/Natur-/Klima-/Tierschutz sowie das Engagement im kirchlichen/religiösen Bereich. Immerhin rund 5 Prozent der Befragten engagierten sich in der Politik bzw. im Gemeinwesen.

Es zeigte sich auch, dass sich das Freiwilligenengagement nicht nur auf einen Bereich konzentriert; durchschnittlich engagierten sich die Freiwilligen in 2,25 Bereichen.

Während Frauen sich nach wie vor verstärkt in den „klassischen Frauenbereichen“ wie Pflege/Betreuung älterer Menschen, Betreuung von Kindern oder Jugendlichen, in der Nachbarschaftshilfe oder im Bereich Kirche/Religion einbrachten, engagierten sich die Männer vor allem in den Bereichen Nachbarschaftshilfe sowie im Katastrophenhilfs-/Rettungsdienst. Im Bereich Politik/Gemeinwesen waren rund 7 Prozent der Männer freiwillig engagiert; bei den Frauen waren es hingegen lediglich 2 Prozent.

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Befragt man die bislang nicht Engagierten nach ihrer Bereitschaft, sich in Zukunft freiwillig in die Gesellschaft einzubringen, eröffnen sich interessante Potenziale. So wäre rund jede(r) vierte Befragte bereit, in der Nachbarschaftshilfe zu arbeiten, jeweils 22 Prozent beim Umwelt-/Klima-/Natur-/Tierschutz, bei der Behindertenhilfe und den Menschenrechten, rund 21 Prozent bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen und rund 20 Prozent bei der Pflege/Betreuung älterer Menschen.

Dass Freiwilligenengagement nicht ausschließlich eine Frage des Einkommens ist, beweisen die aktuellen und bisherigen Daten allzumal. Einige Bereiche weisen jedoch erkennbare Differenzen auf. So engagieren sich deutlich mehr Personen mit höherem Einkommen in der Nachbarschaftshilfe, in Politik/Gemeinwesen, Bildung und in der Kultur.

Betrachtet man die Freiwilligenpotenziale (also dzt. Freiwilligenengagement und Bereitschaft für ein zukünftiges Engagement), so verstärken sich in einigen Bereichen die Tendenzen. Offensichtlich dürfte ein höheres Haushaltsnettoeinkommen einen nicht unwesentlichen Einfluss auf ein Freiwilligenengagement in manchen Bereichen ausüben. Dies betrifft die Bereiche Nachbarschaftshilfe, Politik/Gemeinwesen, Bildung, Kultur und Umwelt-/Klima-,/Natur-/Tierschutz.  Dem gegenüber tendieren Personen mit eher geringem Einkommen vor allem in die Bereiche Pflege/Betreuung von älteren Menschen sowie Kirche/Religion.

Um dem europaweit abnehmenden Trend an freiwilligem Engagement  wirksam begegnen zu können, erscheint es notwendig, die gerade im Jahr der Europäischen Freiwilligentätigkeit gesetzten positiven Signale und Aktivitäten fortzusetzen und in bestimmten Bereichen auszuweiten.

Datengrundlage:

N=1040, Österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, Face-to-face-Befragung

Befragungszeitraum: Oktober/November 2011.

Statistische Schwankungsbreite: +/- 3 Prozent

Das Public Opinion Institut für Sozialforschung Linz beobachtet seit mehr als 10 Jahren die Entwicklungen am Freiwilligensektor und führt auch laufend Spezialuntersuchungen für öffentliche Auftraggeber und NPOs durch.

Evaluation CREA.RE Meeting Göteborg (SWE)

Posted on Tuesday 10 April 2012

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Vom 20. bis 22. März 2012 fand in Göteborg das Meeting der “Creative Regions” - eines Europäischen Netzwerkes lokaler und regionaler Behörden - statt. Public Opinion ist mit der Evaluierung dieses EU-Projekts beauftragt und hat u. a. ausgewählte Projektpartner interviewt und begleitet.

Erfahren Sie mehr über CREA.RE unter: http://www.crea-re.eu

Und hier können Sie sich diverse Videoclips dieses Meetings auf Youtube ansehen.

Part 1 - CREA.RE Welcome/FirstDay: 

http://www.youtube.com/watch?v=3iwXEB7Jamc

Part 2 - CREA.RE-Policy debate:

http://www.youtube.com/watch?v=NWGwj018skk&feature=youtu.be

Part 3 - CREA.RE Workshop:

http://www.youtube.com/watch?v=I4La5Dog8W0

Part 4 - CREA.RE Interviews:

http://www.youtube.com/watch?v=0_eoskswIGQ

Part 5 - Impressions of Göteborg: 

http://www.youtube.com/watch?v=ll2pJC7KbHI

Freiwilligenmiliz

Posted on Monday 9 January 2012

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Foto: ÖBH, Michael Wurmetzberger

Im Jahr 2010 führte Public Opinion im Auftrag der Bundesvereinigung der Milizverbände eine großangelegte Umfrage unter österreichischen Milizsoldaten durch. Über die wichtigsten Ergebnisse berichteten wir bereits am 19. 1. 2011.

Im Oktober 2011 erfolgte eine weitere Befragung der Miliz auf Veranlassung des Milizbeauftragten, um ergänzende aktuelle Planungsgrundlagen für die anstehenden Aufgaben zu erhalten. Oberst Reinhard Guggenberger, MSD, vom Büro des Milizbeauftragten hat hierzu in der Zeitung Der Soldat v. 21. 12. 2011 einen Beitrag geschrieben.

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Großartige Leistung der Unternehmen

Posted on Thursday 22 December 2011

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Neun von zehn österreichischen Unternehmen unterstützen Hilfsorganisationen

Insgesamt  91 Prozent der befragten österreichischen Unternehmen haben in den letzten 12 Monaten gespendet. Im Vergleich zum Jahr 2007 stieg  der Anteil der Spender von 82 auf 91 Prozent an. Durchschnittlich spendeten diese Unternehmen  1.447 Euro.

Kinder, Natur- und Umweltschutz sowie Katastrophenhilfe im Inland sind dabei die hauptsächlichen Spendenziele. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2007 konnten sich neben diesen Bereichen aber auch Spenden für Menschenrechte, Jugendliche sowie Kunst/Kultur einer erheblichen Steigerung erfreuen.

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Neben ihren Spenden zeichnen sich die Unternehmen auch durch das Sponsoring aus. Insgesamt haben rund 54 Prozent der befragten Unternehmen im letzten Jahr Sponsoringleistungen erbracht; für 46 Prozent war Sponsoring nicht relevant. Die durchschnittliche Sponsoringhöhe liegt dzt. bei 736 Euro; im Jahr 2007 waren es hingegen nur  657 Euro. Beim Sponsoring kristallisieren sich besonders zwei Bereiche heraus: Jugendliche und die Sportförderung. Im Vergleich zum Spenden, wo Unternehmen oftmals für viele unterschiedliche Bereiche spenden, ist beim Sponsoring die Bandbreite allerdings deutlich eingeschränkt. Die Unternehmen konzentrieren sich hierbei eher auf einzelne Partnerorganisationen.

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Ähnlich wie bei der aktuellen Bevölkerungsbefragung (siehe Mitteilung unterhalb) sind auch die Beweggründe der Unternehmen zum Spenden gelagert. Als Hauptmotive werden neben der Sympathie gegenüber der Organisation, der überzeugende Hilfeaufruf, die Solidarität mit den Armen und Schwachen sowie die humanitäre Einstellung genannt. Rund 32 Prozent der befragten Unternehmen sehen ihre Spende als Anstoß zur Selbsthilfe - dies vor allem in den Sparten Gewerbe/Handwerk sowie Information/Consulting. Auf das Vorhandensein eines Spendengütesiegels legt im Spartenvergleich insbesondere das Gewerbe/Handwerk wert. Für rund 21 Prozent der Unternehmen ist die steuerliche Absetzbarkeit ein weiterer Beweggrund, wobei der Handel mit rund 39 Prozent hierbei die Spitzenposition einnimmt. Dass der Staat zu wenig für die Hilfsbedürftigen tut, wird seitens der Sparte Information/Consulting mit rund 43 Prozent als Beweggrund geltend gemacht. Von allen anderen Sparten wird dies als eher geringeres Motiv angeführt.

 

Dokumentation:

Onlinebefragung im Zeitraum vom 4. bis 18. 11. 2011

N=598 österr. Unternehmen, repr. nach Branchen, Beschäftigtenanzahl und Bundesländer.

Spendenfreude trotz Wirtschaftskrise

Posted on Monday 19 December 2011

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In den vergangenen 12 Monaten haben rund  66 Prozent der ÖsterreicherInnen gespendet. Damit hat sich der Anteil der SpenderInnen gegenüber dem Jahr 2010 um 5 Prozentpunkte erhöht! Durchschnittlich spendeten Herr und Frau Österreicher im Jahr 2011 rund 87 Euro; 2010 waren es noch 79 Euro. Es scheint, dass sich damit die bereits im Jahr 2010  angekündigte Trendwende beim Spenden vollzogen hat.

Kinder liegen mit 28 Prozent nach wie vor an der Spitze der Spendenziele. An zweiter Stelle rangieren Tiere mit rund 20 Prozent, gefolgt von der Katastrophenhilfe im Ausland (16 %).

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Die Beweggründe zum Spenden sind vielfältig. Auch hier haben sich – wie im Vorjahr – drei Motive herauskristallisiert: Sympathie gegenüber der Organisation, Solidarität mit den Armen und Schwachen und der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation.  Offensichtlich dürfte die seit kurzem auch in Österreich mögliche steuerliche Absetzbarkeit von Spenden keine besondere Triebfeder für das Spendenverhalten sein, sondern bloß ein erfreulicher Nebeneffekt. Rund 11 Prozent der ÖsterreicherInnen  spenden (eher) aus diesem Grund.

Fragt man die ÖsterreicherInnen,  bei welchen Organisationen man sich eher sicher sein kann, wie Spenden eingesetzt werden, meinen knapp über 50 Prozent, dies sei bei der Freiwilligen Feuerwehr und beim Roten Kreuz gegeben. Es folgen das SOS-Kinderdorf mit  41 Prozent, die Caritas mit 34 Prozent sowie Ärzte ohne Grenzen mit 32 Prozent. Für rund 43 Prozent der Befragten ist das Vorhandensein eines Spendengütesiegels  mit ausschlaggebend für das Spenden.

Um Spenden zu erhalten, ist Öffentlichkeitsarbeit unumgänglich. Insgesamt betrachtet gesteht man den Spendenorganisationen hierfür durchschnittlich rund 15 Prozent vom gespendeten Geld zu.

Im Langzeitvergleich zeichnen sich folgende Trends ab: Eine leicht steigende Tendenz findet man bei der Beteiligung an einer Altkleidersammlung, dem Kauf von Abzeichen, Briefmarken, Losen etc. für einen guten Zweck, Blutspenden, Spenden von Sachwerten, Spenden bei Straßensammlungen sowie bei der unentgeltlichen Mitarbeit in einer Hilfsorganisation. Gegenüber dem Vorjahr hat insbesondere die Erlagscheinspende um rund 5 Prozent zugelegt. Rund 30 Prozent der SpenderInnen bevorzugen heuer diese Form der Spende.

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Dokumentation:

N=1040, Österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, Face-to-face-Befragung

Befragungszeitraum: Oktober/November 2011.

Jugendliche und Freiwilligen-Engagement

Posted on Tuesday 6 December 2011

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Pressekonferenz mit Landeshauptmann Dr. Pühringer, Univ.Prof.em.Dr.Zapotoczky und Dr. Hofer (Public Opinion)

6. Dezember 2011

Infos zur Pressekonferenz: pku-ehrenamt-dez2011.pdf

Volunteering - Herausforderungen für die Zukunft

Posted on Tuesday 6 December 2011

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6 Herausforderungen für das Freiwilligenengagement der Zukunft.

Folien (Kurzfassung): ulf20111205.pdf

Freiwilligenarbeit lässt Kriminalität sinken

Posted on Thursday 6 October 2011

Soziologe Bernhard Hofer über falsch gehandhabte Anerkennung, gesünderes Leben und Österreichs internationale Vorreiterrolle

Interview im Standard von Bianca Blei, 6. 10.2011

Freiwilligenengagement der oö. Jugend

Posted on Wednesday 17 August 2011

 Wie engagiert ist die oö. Jugend wirklich?

Jugendliche und Erwachsene tun sich manchmal schwer, einander richtig zu verstehen. Auch vor so manchen Vorurteilen ist man nicht gefeit. So hört man, dass Jugendliche mit ihrer Freizeit kaum etwas anfangen können, sich nicht engagieren, wertvolle Zeit totschlagen usf. DOCH ENTSPRICHT DIES DER REALITÄT?

Im Auftrag des Landes Oberösterreich und anläßlich des Europäischen Jahres des Freiwilligenengagements führt das Public Opinion Institut für Sozialforschung eine breit angelegte Sonderumfrage zum Thema “Freiwilligenengagement der oö. Jugendlichen” durch.  Befragt werden dabei nicht nur formelle Freiwilligenorganisationen, sondern vor allem auch die 15 bis 20jährigen Jugendlichen selbst sowie der in der Jugendszene professionell tätige Personenkreis. Somit ist es möglich, Selbst- und Fremdbild der Jugendlichen miteinander zu vergleichen und aus den vorliegenden Ergebnissen künftig fruchtbare Maßnahmen abzuleiten.

Trotz der Urlaubszeit ist die bisherige Rücklaufquote erfreulich hoch, nicht nur aufgrund der sorgfältig ausgewählten Stichprobe, sondern vor allem auch bedingt durch das Interesse der Befragten selbst. Die Befragung läuft noch bis zur 1. Septemberwoche 2011.

Freiwillig ist nicht immer “frei-willig”

Posted on Friday 27 May 2011

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In der Juni-Ausgabe von soziologie heute analysiert Bernhard Hofer ausgewählte Ergebnisse der jüngst von der Generaldirektion Bildung und Kultur (EAC) der Europäischen Kommission geleiteten Studie und weist auf bislang in der Freiwilligendiskussion vernachlässigte und notwendige Aspekte hin.

Gemäß EU-Studie sind rund 92 bis 94 Millionen EuropäerInnen über 15 Jahre im freiwilligen Sektor aktiv. Zwischen den Mitgliedstaaten gibt es allerdings beträchtliche Unterschiede hinsichtlich der Beteiligungszahlen, was nicht nur historisch, sondern vor allem auch methodisch, politisch und definitorisch begründet ist. Durch das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 sollen die EU-Mitgliedstaaten, lokale und regionale Behörden sowie die Zivilgesellschaft Unterstützung für die Freiwilligenarbeit erfahren - ein wichtiger und notwendiger Schritt. Doch hat man auf alle “Zeichen der Zeit” geachtet?

Nähere Infos finden Sie in der Juni-Ausgabe von soziologie heute (www.soziologie-heute.at)  Auf Youtube http://www.youtube.com/watch?v=NM-J7zi6X3c  können Sie auch ein Kurzvideo zur jeweils aktuellen Nummer abrufen.

Erfolgreiche Personalbefragung in oö. Kasernen

Posted on Friday 27 May 2011

Personalbefragung Militärkommando OÖ 2010

Mitte Mai 2011 wurde dem Militärkommando OÖ der Endbericht der vom Sommer 2010 bis März 2011 durchgeführten Personalbefragung überreicht. An dieser österreichweit ersten und umfangreichen Personalbefragung nahmen insgesamt 1230 Personen (militärische und zivile Kaderangehörige sowie Rekruten) teil. Der Fragebogen umfasste 145 Variablen mit unterschiedlichen Ausprägungen. Auf die zusätzlich offen gestellten Fragen konnten 1122 zum Teil sehr ausführlich formulierte Antworten in die Auswertung einfließen.

Ziel der Befragung war es, Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Arbeits- und Umfeldbedingungen zu eruieren und -daraus resultierend - Maßnahmen einzuleiten, um den Angehörigen des Militärkommandobereiches ein den heutigen Ansprüchen und Erfordernissen adäquates Umfeld bieten zu können.

Public Opinion bedankt sich bei allen BefragungsteilnehmerInnen für ihre Mitwirkung und hofft, einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Umfeldbedingungen geleistet zu haben.

Nähere Auskünfte und Infos: Militärkommando OÖ/Stabsabteilung 8

CREA.RE (Creative Regions) Workshop Evaluation

Posted on Sunday 8 May 2011

Seit Sommer 2010 evaluiert Public Opinion das EU-Projekt CREA.RE (Creative Regions). An dem Projekt sind insgesamt 12 regionale und lokale Behörden aus 10 EU-Ländern beteiligt. Lead Partner ist Oberösterreich.

CREA.RE Workshop Evaluation Cordoba 2011

The CREA.RE (Creative Regions) project was motivated to better involve the creative sectors in the development of the European regions and cities. Most of the European capitals dispose of support programmes for their cultural and creative industries. But rural regions and regional urban centres are often still lacking to make full use of their creative potential.

The EU regional policy offers financial tools for the creative development of the European regions and cities. CREA.RE combines regions having faced problems when starting to integrate the creative sector into the EU regional programmes with several very advanced partners who agree to share their experience. The partnership comprises 12 local and regional public authorities from 10 different EU countries.

Central parts of the CREA.RE work programme are regional and local development plans for the better involvement of the creative sector - most of the existing cultural and creative industries programmes include architecture, design, film, DVD & video, TV & radio, music, book & press, performing and visual arts. These activity plans are elaborated by all partners with the contribution of state-of-the-art research, the practical input from representatives from the creative sector as well as a whole set of targeted interregional workshops for exchange of experience.

The project comprises also the transfer of a limited number of good practice projects between partners. Interregional creative economy events ensure the wider discussion and dissemination of the CREA.RE project results. A further effect of the project will be a practical guide for regions and cities how to best integrate the creative sector in the local EU regional development.

More infos: http://www.crea-re.eu/

Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=3pNvsu8_Euw

Public Opinion Studie in soziologie heute erschienen

Posted on Saturday 5 February 2011

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In der aktuellen Ausgabe des populärwissenschaftlichen Fachmagazins für Soziologie ist eine der jüngsten Studien von Public Opinion erschienen. Informieren Sie sich unter: www.soziologie-heute.at

Hier finden Sie den Artikel: soziologieheute_februarausgabe2011_publicopinionbeitrag.pdf .

Bessere Ausrüstung - klarer Auftrag - Einsatz

Posted on Wednesday 19 January 2011

Public Opinion präsentierte erste repräsentative Umfrage unter österreichischen Milizsoldaten

 Foto: Bundesheer Foto: Bundesheer

Österreichs Milizsoldaten sind (noch) motiviert. Hauptbeweggründe für das Engagement in der Miliz sind nach Aussage der Befragten Kameradschaft, Idealismus und – mit etwas Abstand – die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim Bundesheer. Ein stark überwiegender Teil identifiziert sich beim Bundesheer „mit dem Staat Österreich“. Für rund 77 Prozent der Befragten trifft dies „eher zu“, für weitere zwölf Prozent teilweise. Besonders wichtig sind den Milizsoldaten die Kameradschaft (80 Prozent), die Qualität der Mannesausrüstung (73 Prozent), die militärische Ausbildung als Zusatzqualifikation für den Zivilberuf (51 Prozent) und die Möglichkeit, den Dienst im eigenen Bundesland leisten zu können (48 Prozent).

Von einer Milizübung erwarten die Soldaten eine sinnvolle Aufgabe (85 Prozent), etwas Interessantes zu erleben (80 Prozent) und eine fordernde Ausbildung (71 Prozent). 65% der Befragten sagen aus, dass ihre Zeit beim Bundesherr äußerst sinnvoll bzw. eher sinnvoll war.

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Für eine eventuelle Weiterverpflichtung stehen interessantere Übungen (59 Prozent) und der Zugang zu Ausbildungsmöglichkeiten (57 Prozent) im Vordergrund. NAHEZU DIE HÄLFTE DER BEFRAGTEN KANN SICH VORSTELLEN,  BIS ZU 15 WEITERE ÜBUNGSTAGE ABZULEISTEN, WEITERE 22 PROZENT BIS ZU 30 TAGE. 

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Österreichs Milizsoldaten fühlen sich gegenüber den Berufssoldaten besonders in drei Bereichen benachteiligt: bei der Ausrüstung, der Anerkennung innerhalb des Bundesheeres und bei den Ausbildungsmöglichkeiten. Gefordert werden eine deshalb eine bessere Ausrüstung (83 Prozent), ein klarer Auftrag für die Miliz (80 Prozent) und die Möglichkeit, auch tatsächlich zu einem Einsatz gerufen zu werden, etwa beim Katastrophenschutz (76 Prozent).

Die Befragten fordern vom Milizverband, sie auf politischer Ebene zu vertreten und das Milizsystem zu verteidigen. Außerdem soll der Milizverband als Bindeglied zwischen Miliz und Berufskader dienen. 

Die Umfrage wurde auf Initiative des Milizverbandes Vorarlberg vom Linzer Meinungsforschungsinstitut „Public Opinion“ vom 1. bis zum 31. Oktober 2010 durchgeführt. 3678 Milizsoldaten wurden österreichweit von den Ergänzungsabteilungen der Militärkommanden stichprobenartig ausgewählt und zur Teilnahme eingeladen. Die Soldaten gelangten auf einer eigens eingerichteten Homepage zum relativ umfangreichen Fragebogen. Die Homepage wurde 1355 Mal aufgerufen. 787 Milizsoldaten haben schließlich an der Umfrage teilgenommen, was einer Rücklaufquote von ~21 Prozent entspricht – ein für Onlineumfragen hervorragendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass üblicherweise die Rücklaufquote bei rund 5 Prozent liegt.

Hier gibt es die Kurzfassung

Mehrheit für verpflichtenden Sozialdienst?

Posted on Tuesday 14 December 2010

“Helfen ist wichtig - machen sollen es aber die anderen!”

Eine zum Teil überraschende Momentaufnahme bieten die Ergebnisse der jüngsten Public Opinion Umfrage zum Thema Wehrpflicht versus Sozialdienst. Rund 72 Prozent der ÖsterreicherInnen stehen einem verpflichtenden Sozialdienst für alle positiv gegenüber. Bei Frauen ist diese Einstellung tendenziell stärker ausgeprägt als bei Männern. Dass die bisherige Form der Wehrpflicht sinnvoll war und beibehalten werden sollte, meint hingegen nur jede(r) zweite Befragte.

Verpflichtender Sozialdienst? 

Zustimmung bei Nichtbetroffenen am höchsten

Bei näherer Betrachtung zeigen sich allerdings Unterschiede. Die Zustimmungswerte sind jeweils dort am höchsten, wo man sich selbst kaum betroffen wähnt: bei den Altersgruppen ab 30 Jahren aufwärts, Rentnern/Pensionisten, Beamten des gehobenen Dienstes oder Leitenden Angestellten. „Obwohl die ÖsterreicherInnen für ihre Hilfsbereitschaft bekannt sind, ist dieses Ergebnis wenig schmeichelhaft“, meint Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Linzer Sozialforschungsinstituts Public Opinion. „Man könnte es am ehesten mit dem Slogan ‚Anderen helfen ist wichtig – machen sollen es aber die anderen‘ umschreiben“.  

4 Prozent der ÖsterreicherInnen arbeiten unentgeltlich in einer Hilfsorganisation

Immerhin rund 79 Prozent geben an, es sei (eher) wichtig, dass sich jeder Einzelne um seine Mitmenschen kümmert. Es ist daher nicht so sehr die allgemeine Einstellung,  sondern das Bewusstsein hinsichtlich der persönlichen Übernahme von (sozialer) Verantwortung. Betrachtet man die Zahlen aus der vorliegenden Umfrage, so haben in den letzten 12  Monaten rund 4 Prozent der Befragten unentgeltlich in einer Hilfsorganisation mitgearbeitet. Im Sozialbereich tätige Hilfsorganisationen wie z. B. Rotes Kreuz, Volkshilfe, Hilfswerk, Arbeitersamariterbund, Caritas, Diakonie u.v.m. sind auf freiwillige Helfer angewiesen. Ob mit einem verpflichtenden Sozialdienst für alle die bisherige Qualität eines Freiwilligendienstes aufrechterhalten werden kann, zweifelt Bernhard Hofer an. „Bislang Freiwilliges zur Pflicht zu machen ist etwas anderes als Menschen in ihrer sozialen Verantwortung anzusprechen.“ 

Jede(r) Zweite für Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht

Rund 52 Prozent der ÖsterreicherInnen meinen, dass die bisherige Form der Wehrpflicht sinnvoll war und beibehalten werden sollte.  Die höchste Zustimmung findet man in Niederösterreich/Burgenland (~56 %), die geringste in Oberösterreich (~49 %). Auch hier zeigt sich deutlich: von der Wehrpflicht nicht betroffene Altersgruppen weisen eine höhere Akzeptanz auf als eher betroffene Altersgruppen. Liegt bei den 16 bis 29jährigen die Zustimmung lediglich bei 42 Prozent, so steigt sie bei der Altersgruppe 50+ auf rund 58 Prozent an.   

 Allgemeine Wehrpflicht?

Entscheidung über künftige Richtung dringend notwendig

„Es fehlt offensichtlich derzeit an klaren Vorgaben, wohin die Entwicklung gehen soll: Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht, gänzliche Abschaffung oder Alternativen? Die jüngsten politischen Entscheidungen in den Nachbarländern heizten die Diskussionen zu diesem Thema wieder an.  Es scheint höchst an der Zeit, der vorherrschenden Orientierungslosigkeit Einhalt zu gebieten und die künftige Richtung vorzugeben.  Betroffen sind  nicht nur das Berufskader, die Jugendlichen und mehr als 20.000 oftmals hochmotivierte Milizsoldaten,  sondern auch deren familiäres und berufliches Umfeld. Und – was noch wichtiger erscheint - wie kann die Wahrnehmung sozialer Verantwortung und altruistischer Handlungsweisen  bei allen Bevölkerungsgruppen gestärkt werden? Und dies in Übereinstimmung mit den künftigen Erfordernissen der inneren und äußeren Sicherheit.“ 

Hintergrundinfo

repräsentative (face-to-face-Befragung der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren, N= 1005Zeitraum: Oktober/November 2010 

SPENDEN: Tut der Staat zu wenig für Hilfsorganisationen?

Posted on Friday 3 December 2010

Public Opinion nimmt mit der aktuellen Spendenstudie 2010 den österreichischen Spendenmarkt unter die Lupe

Spendenmarkt 2010 - Public Opinion Studie 

In den vergangenen 12 Monaten haben nach eigenen Angaben rund 61 Prozent der ÖsterreicherInnen gespendet. Damit hat sich der Anteil der SpenderInnen gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozentpunkte erhöht! Langfristig betrachtet hat sich seit dem Jahr 2000 bis 2009 der Anteil der SpenderInnen um ein Viertel reduziert. Ob mit dem Jahr 2010 eine Trendwende eingeleitet wurde, werden die kommenden Jahre zeigen.

Spender und Nichtspender - Public Opinion Studie 2010 

Kinder liegen auch im Jahr 2010  unangefochten mit rund 28 Prozent an erster Stelle und haben gegenüber dem Vorjahr 4 Prozentpunkte hinzugewonnen.  Mit beachtlichem Abstand folgen die Zielgruppe Tiere (~17 %), Katastrophenhilfe im Inland (~13 %), Kirchen/religiöse Vereinigungen (~12 %), Katastrophenhilfe im Ausland (~11 %) sowie „gegen den Hunger in der Welt“ (~10 %). Im Geschlechtervergleich sind es v. a. die Frauen, welche für Kinder, Tiere, Kirchen, gegen den Hunger in der Welt, Obdachlose/Bettler, geistig oder körperlich Behinderte und Missionsarbeit spenden. Männer spenden tendenziell eher für Sport und sozial Benachteiligte. Im Altersgruppenvergleich erweist sich die Altersgruppe 50+ als besonders spendenfreudig.

Langfristig betrachtet sind bis zum Jahr 2009 die Prozentzahlen bei den Spendenzielen kontinuierlich zurückgegangen. Lediglich die Zielgruppe „Obdachlose“ blieb seit dem Jahr 2004 auf einem relativ konstantem Niveau. Im Jahr 2010  ist allerdings bei manchen Spendenzielen wieder ein leichter Zuwachs erkennbar. Der Grund für die in den letzten Jahren kontinuierliche prozentuelle Abnahme bei den Spendenzielen dürfte  u.a. darin liegen, dass die Menschen sich heute – im Gegensatz zu früher – offensichtlich sehr genau überlegen, für welche Bereiche sie spenden. War die Spendenbandbreite von Herrn und Frau Österreicher früher relativ groß, so hat sie sich im Laufe der Jahre – je nach persönlicher Einstellung und Hinzugezogenheit – auf einige wenige Zielgruppen verkleinert.

Spendenzielgruppen 2010 - Public Opinion Studie 

Die Beweggründe zum Spenden sind vielfältig. Als Hauptmotive kommen nach wie vor zum Tragen: Solidarität mit den Armen und Schwachen (~61 %),  Sympathie gegenüber der Organisation (~59 %), und der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation (~57 %). Das Spendenmotiv der „steuerlichen Absetzbarkeit“ (~ 9 %)  ist nach wie vor gering ausgeprägt. Einerseits dürfte diese Möglichkeit in der breiten Öffentlichkeit noch zu wenig bekannt bzw. geübt sein, andererseits wird dieser Beweggrund von offensichtlich wichtiger eingeschätzten Gründen stark überlagert. Auch das Motiv „religiöse Überzeugung“ (~22 %) spielt wie in den Jahren zuvor eine untergeordnete Rolle und kommt vergleichsweise eher bei der Altersgruppe 50+ sowie Personen mit Matura-Abschluss zum Tragen.

Im Langzeitvergleich lässt sich folgende Entwicklung feststellen: Stärkere Rückgänge zeigen sich bei den Motiven „religiöse Überzeugung“ (-14 %), „Solidarität mit den Armen und Schwachen“ (- 14 %), „weil ich es mir leisten kann“ (-13 %), „weltanschauliche Überzeugung“ (- 13 %) und „überzeugender Aufruf von Hilfsorganisationen“ (-11 %).  Eher starke Zuwäche seit dem Jahr 2000 erfahren das Motiv „weil der Staat zu wenig für die Hilfsbedürftigen tut“ (+ 9 %) und – seit 1996 – das Motiv „Mitleid“ (+17 %).

Die Unverwechselbarkeit einer Organisation und die klare Botschaft, wofür man als Organisation eintritt, ist für SpenderInnen ein wichtiger Beweggrund. Rund drei Viertel der Befragten  (trifft sehr/eher zu) schätzen v. a. Organisationen, bei denen man weiß, wofür sie eintreten.

Insgesamt betrachtet dürfte derzeit der Trend in Richtung „EHER GEZIELTE UND ZUGLEICH AUCH SPONTANE SPENDEN FÜR BEKANNTE UND SYMPATHISCHE ORGANISATIONEN  - NACH MÖGLICHKEIT KEINE LÄNGERFRISTIGE BINDUNG“ gehen. Mit anderen Worten: eher Erlagschein als Dauerauftrag, eher in der Kirche und bei Haussammlungen als auf der Straße spenden, weniger Mitgliedsbeiträge zahlen, dafür eventuell eher Sachwerte spenden oder unentgeltlich mitarbeiten … Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise dürften Herrn und Frau Österreicher (zumindest vorübergehend) etwas vorsichtiger und zurückhaltender gemacht haben. Vergleicht man Erlagschein-Spender und Dauerauftrag-Spender, so ist die Mehrheit der Erlagschein-Spender weiblichen Geschlechts. Erlagscheine werden zumeist für punktuelle Spendenaktionen aufgelegt und finden so (bei den vergleichsweise eher spendenfreudigen Frauen) leichter Anklang.

Die durchschnittliche Spendenhöhe im Jahr 2009 beläuft sich auf rund 79 Euro (Basis: österr. Bevölkerung ab 15 Jahre). Damit liegt sie um  lediglich 1 Euro über jenem Betrag, der im Jahr 2009 gespendet wurde. Im Langzeitvergleich scheint vorerst der Rückgang gestoppt zu sein – allerdings auf einem niedrigen Niveau (im Jahr 1996 belief sich die durchschnittliche Spendenhöhe auf rund 80 Euro.) Rechnet man die durchschnittliche Höhe der Spenden auf Basis der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren  und unter Berücksichtigung der NichtspenderInnen bzw. jener Personen, die keine oder „weiß nicht“ zur Antwort gaben näherungsweise hoch, so ergibt sich folgendes Bild:

In den letzten 12 Monaten wurden in Österreich insgesamt rund 319 Millionen Euro gespendet; im Jahr 2009 waren es lediglich 288 Millionen Euro und im Jahr 2008 rund 343 Millionen Euro.  Trotz der in diesem Jahr zu verzeichnenden Steigerung ist das Niveau des Jahres 2008 damit nicht erreicht worden. Dieser Wert beinhaltet nicht die Unternehmensspenden, welche – zieht man die Public Opinion Unternehmensbefragung aus dem Jahr 2007 heran – sich nochmals mit rund 100 Millionen Euro niederschlagen dürften.

Der Fundraising Verband Austria kommt in seinem jüngsten Spendenbericht 2010 auf ähnliche Ergebnisse. Für das Jahr 2010 rechnet er mit einem Spendenaufkommen von rund 400 Millionen Euro. Gestützt werden diese Zahlen vom monatlich gemessenen Spendenindex (direct mind), welcher aus den monatlichen Spendeneingängen von 36 gemeinnützigen Vereinen aus den Bereichen humanitär, internationale Hilfe und Umwelt- u. Tierschutz gebildet wird. Mit einem Spendenvolumen von rund 72 Mio. Euro oder 20 Prozent des Gesamtspendenaufkommens ist der Index ein repräsentativer, zeitnaher Indikator für die Spendentrends.

Vernichtend fällt das Urteil der ÖsterreicherInnen zur Honorierung der Leistungen von Hilfsorganisationen seitens des Staates aus. Rund 51 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass der Staat diese Leistungen eher  wenig honoriert. 55 Prozent der Frauen und insbesondere die mittlere Bildungsschicht (wf.Schule o. Matura, Matura) sehen hier ein Manko.

Dass die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden einen gewissen Anreiz hat, mehr Geld als bisher zu spenden, zeigen die Befunde. Immerhin rund 12 Prozent der Befragten geben an, dass dies für sie sehr bzw. eher zutrifft. Dies trifft vor allem auf die mittlere Altersgruppe sowie in relativ hohem Ausmaß auf die Hochgebildeten zu.

Steuerliche Absetzbarkeit - Public Opinion Studie 2010

Da die Spendenabsetzbarkeit noch nicht auf alle spendensammelnden Organisationen gesetzlich anwendbar ist, zudem der Zeitraum seit ihrer Einführung noch ziemlich kurz zurückliegt, dürfte – insbesondere bei einer Ausweitung der Spendenabsetzbarkeit – ein positiver Impuls auf das Spenderverhalten zu erwarten sein.

Die heuer etwas positiveren Ergebnisse am österreichischen  Spendenmarkt  sind noch keineswegs als Trendumkehr zu werten. Die Wirtschaftskrise scheint zwar größtenteils überwunden zu sein, dürfte allerdings das Spendenverhalten zum Teil nachhaltig geprägt zu haben.  Dies zeigt sich u. a. in der Zurückhaltung bei Abbuchungsaufträgen,  der noch geringen Akzeptanz neuerer Spendenformen sowie in der für manche Zielgruppen noch nicht möglichen Spendenabsetzbarkeit.

Insgesamt wurden bei vorliegender Untersuchung 1005 Personen ab 16 Jahren repräsentativ für die österreichische Bevölkerung in Form von persönlichen Interviews (face-to-face) befragt.

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ORF HEUTE-Sendung, 2.12.2010 ORF-Heute-Sendung, 2.12.2010

APA-OTS

Jugend beklagt mangelndes EU-Wissen

Posted on Thursday 25 November 2010

Fragt man die österreichischen Jugendlichen nach ihrem Informationsstand zur Europäischen Union, so fällt das Urteil ernüchternd aus. Nahezu jede(r) zweite SchülerIn im Alter von 14 bis 20 Jahren fühlt sich über EU-Institutionen, EU-PolitikerInnen oder EU-Verträge nicht ausreichend informiert. Auch die Information über die Rolle Österreichs in der EU wird von rund 42 Prozent der Befragten als (eher) schlecht beurteilt.

In der Zeit vom 27. 9. bis 29. 10. 2010 führte das Public Opinion Institut für Sozialforschung eine österreichweite Befragung 14 bis 20jähriger SchülerInnen an Berufs-, BMHS und AHS durch. Insgesamt beteiligten sich daran 1434 SchülerInnen.

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Rund 56 Prozent der befragten SchülerInnen erachten die Mitgliedschaft Österreichs in der EU als sehr bzw. eher wichtig; weitere 27 Prozent stehen ihr mit geteilter Meinung gegenüber. Als eher bzw. gänzlich unwichtig bezeichnen rund 18 Prozent die EU-Mitgliedschaft. Damit liegt dieser Wert leicht über der Eurobarometerumfrage 2009, wo die Zustimmung zur Mitgliedschaft unter 15 bis 24jährigen erhoben und dabei ein Wert von rund 52 Prozent erreicht wurde. Trotz dieses erfreulichen Ergebnisses sollte der relativ hohe Prozentanteil der Unentschlossenen zu denken geben. In unserem Nachbarland Deutschland lag  der Zuspruch der Jugendlichen zur EU bei rund 64 Prozent.

Einer der wesentlichen Gründe für die hohe Anzahl an Unentschlossenen  dürfte in der mangelnden Information liegen. So halten beispielsweise rund 54 Prozent der über Österreichs EU-Rolle Schlecht-Informierten eine EU-Mitgliedschaft für (eher) unwichtig.

Den Schulen allein den Schwarzen Peter zuzuschieben, wäre sicherlich ein falscher Ansatz, so die Meinungsforscher von Public Opinion. EU-Themen werden an österreichischen Schulen derzeit vor allem in den dafür prädestinierten Fächern wie Geografie/Wirtschaftskunde, Geschichte, Politische Bildung und Deutsch/Kommunikation vermittelt. Darüber hinaus macht sich das Thema EU auch in wirtschaftlichen Fächern, bei den Fremdsprachen und sogar im Religionsunterricht bemerkbar.  Es stellt sich allerdings die Frage, warum nicht auch in anderen Fächern wie beispielsweise Musik, Bildnerische Erziehung, Sport, Umweltkunde etc. die EU in den Unterricht einfließt. Offensichtlich erreichen in den EU-Info-Points bereits vorhandene  und didaktisch gut aufbereitete Unterrichtsmaterialien nicht ihre Zielgruppen.

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Knapp zwei Drittel der Jugendlichen sind der Meinung , dass Österreich von der Mitgliedschaft in der EU profitiere. Etwas differenzierter fällt die Antwort auf die Frage aus, wie sich die EU-Mitgliedschaft auf das jeweilige Bundesland auswirke. Rund 42 Prozent der Befragten geben an, sie wirke sich (eher) positiv aus; lediglich 10 Prozent vertreten eine gegenteilige Meinung. Der Großteil der Befragten konnte hierzu allerdings nicht Stellung beziehen, was wiederum auf ein relativ hohes Informationsmanko in diesem Bereich schließen lässt.

In den Augen der Jugendlichen punktet die Europäische Union vor allem durch die zu bewältigenden Herausforderungen in Energie-, Umwelt/Klima-Fragen; (eher) negative Einstellungen zur EU vermerken Jugendliche in Sachen Steuern.

Angesichts der Befunde erscheint es notwendig, bei Jugendlichen in Hinkunft vermehrtes Augenmerk auf die Information und kritische Auseinandersetzung mit europäischen Themen zu legen.  Erfolgreiche Best-Practice-Beispiele aus einzelnen Schulen sowie der Einsatz speziell ausgebildeten Infopersonals (schulintern oder extern in Kooperation mit bereits vorhandenen Einrichtungen) könnten hierbei eine wertvolle Hilfestellung bieten.

admin @ 6:16 pm
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Info Forschungsprojekt Medi.Peer

Posted on Thursday 24 June 2010

In zwei sozial benachteiligten Stadtteilen Duisburgs mit einem hohen Anteil an ethnischen Minderheiten hat eine Projektgruppe um Prof. Dr. Hermann Strasser (Forschungsgruppe Sozialkapital des Instituts für Soziologie der Universität Duisburg-Essen) und Dr. Thomas Schweer (Forschungsschwerpunkt Abweichendes Verhalten im Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung) ein Mediatorenprogramm zur stadtteilbezogenen Gewaltprävention bei jungen Migranten durchgeführt. Ziele des Projekts waren,

  • die Alltagskompetenz von türkischen, arabischen und russlanddeutschen Jugendlichen in segregierten Quartieren zu fördern, wobei die Förderung mit Hilfe eines Mediatorenprogramms im Vordergrund stand;
  • zur Verbesserung der Lebenslage von Jugendlichen dieser Bevölkerungsgruppen in den jeweiligen Stadtteilen lokale Kooperations- und Ressourcennetzwerke zu aktivieren und zu unterstützen.

Mit Hilfe eines innovativen Mediatorenprogramms sollten sozial anerkannte Migranten in ihrer Vorbildfunktion, in proaktivem Handeln und in Deeskalationsstrategien gestärkt werden. Da die Effekte des klassischen Kriseninterventions- und Deeskalationstrainings eher kurzfristig sind, sollten die Teilnehmer auch dahingehend geschult werden, gewaltbereite Jugendliche nachhaltig dazu zu bewegen, auf Gewalt als legitime Handlungsoption zu verzichten. In diesem Zusammenhang kam das Konzept der „Motivierenden Gesprächsführung“ zur Anwendung.Die Vorbildfunktion der Mediatoren sollte sich aber nicht nur auf das Thema „Gewalt“ beschränken, sondern auch „Gesundheit“ (hier insbesondere „Sucht“ und „Aids“) und „Menschenwürde/Grundrechte“ (hier insbesondere die Auseinandersetzung mit radikalen Einstellungen) mit einbeziehen. Das hat damit zu tun, dass einerseits dem legalen und illegalen Drogenkonsum, auch dem risikoreichen Gebrauch von Drogen, in der Jugendphase eine besondere Bedeutung zukommt, andererseits ein nicht unbeträchtlicher Anteil von Migranten mit militanten Gruppen sympathisiert. Hier besteht die Gefahr, dass sich bei diesen Jugendlichen radikale, demokratiefeindliche und Gewalt verherrlichende Verhaltensmuster ausbilden und verfestigen. Deshalb wurden neben den Modulen „Krisenintervention“ und „Motivierende Kurzintervention“ weiterführende Fortbildungsveranstaltungen u. a. zu den Themen „Interkultureller Dialog mit Jugendlichen“, „Sucht“ und „Geschlechterrollen“ angeboten.

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung wurden die Teilnehmer zu Erwartungen, Erfahrungen und Veränderungen in Verbindung mit dem Programm ausführlich befragt. Die Befragung der Mediatoren wurde an zwei Befragungszeitpunkten durchgeführt, die in Form eines teilstandardisierten Fragebogens zu Schulungsbeginn sowie Leitfaden gestützten Einzelinterviews und Fokusgruppen am Projektende erfolgten. Um sich ein möglichst objektives Bild über die Effektivität des Programms machen zu können, kam es darüber hinaus zu teilnehmenden Beobachtungen und Experteninterviews.

Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Inneres / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg mit einer Laufzeit vom 1. November 2007 bis 31. Oktober 2009.

Kontakt und weitere Infos: Public Opinion/Institut für Sozialforschung office@public-opinion.at

admin @ 9:17 pm
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Spruch des Monats

Posted on Tuesday 15 June 2010

117883_r_b_by_s-hofschlaeger_pixeliode.jpg Foto: S. Hofschlaeger, pixelio 

“Wenn Dein Auftraggeber einen Sonderwunsch hat und dieser für Dich machbar ist, so erfüll ihm diesen und überrasche ihn mit einer zusätzlichen Draufgabe.”

frei nach Matthäus 5

admin @ 8:15 am
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